Deutsche Meisterschaften der Gehörlosen im Tennis in Frankfurt-Schwanheim

Der Deutsche Gehörlosen-Sportverband ermittelte vom 18. bis 20. September seine Meister in den Disziplinen Damen, Herren, Jugend und Senioren im Tennis. Unter der Schirmherrschaft von Stadtrat Markus Frank und dem Vorsitzenden des Tennisbezirk Frankfurt Reimund Bucher wurde das kleine, aber leistungsstarke Feld der Teilnehmer aufs herzlichste in der Sportstadt Frankfurt begrüßt. Eine besondere Überraschung für die Teilnehmer war die Geste der Organisation „Dumusstkaempfen! gGmbH“, eine von Andrea Petkovic und Jonathan Heimes zu Gunsten Krebs erkrankter Kinder gegründete Gesellschaft. Michael Franken, ein Mitstreiter der Gesellschaft überreichte den Teilnehmern das Bändchen „Du musst Kämpfen! Es ist noch nichts verloren!“ als Erinnerung an diese Tage in Frankfurt. Viel Freude bereitete den Teilnehmern die Players-Night mit den Zauber- und Akrobatikkünsten von „SuperEugenio“ und der Vorführung der FTV 1860-Tanzgruppe „Steps’N’Styles“.
Offensichtlich bedingt durch die hohen Hotelkosten anlässlich der IAA in Frankfurt fand nur eine kleine Truppe den Weg nach Frankfurt. Der Spruch „klein aber fein“ findet hier aber seine besondere Bedeutung. Alle Endspiele hatten das Niveau einer Deutschen Meisterschaft, waren hier doch auch Teilnehmer und Platzierte der letzten Olympiade der Gehörlosen „Deaflympics“ am Start. Besonders heraus zu heben war das spannende Endspiel der Herren im Doppel, welches Sebastian Schäffer /Jens Egge (München) gegen Ronald Krieg (Karlsruhe)/Hans Tödter (München) in zwei tie-break-Sätzen für sich entscheiden konnten.

Deutsche Meister in den einzelnen Disziplinen wurden:

Jugend: Johannes Behr (Essen)

Damen: Verena Fleckenstein (Frankfurt)

Herren: Sebastian Schäffer (München)

Senioren: Fritz Salomon (Dortmund)

Herren Doppel: Sebastian Schäffer /Jens Egge (München)

Bilder: Eröffnung der Meisterschaft durch Stadtrat Markus Frank

und Siegerehrung Herren-Doppel Sebastian Schäffer 2.v.l. /Jens Egge 3.v.l.(München)

Bilder von der DM werden unter folgendem Link veröffentlicht:

https://fotos.web.de/ui/external/W0qMuyt8RESfTAIzAD9tbw24603

v.l.n.r. Tilmann Asendorf - Abteilungsleiter Tennis im GTSV Ffm, Sebastian Schäffer mit Jens Egge die Doppel-Meister, Johannes Bildhauer - Sportwart Tennis im Gehörlosen Sportverband, Henning Egge - Turnierleitung.

v.l.n.r. Tilmann Asendorf – Abteilungsleiter Tennis im GTSV Ffm, Sebastian Schäffer mit Jens Egge die Doppel-Meister, Johannes Bildhauer – Sportwart Tennis im Gehörlosen Sportverband, Henning Egge – Turnierleitung.

Peter Menge Cup 2015

Am Wochenende, dem 5./6. September fand der 27. Talentcup im Leistungszentrum in Offenbach statt. Beim Peter Menge Cup treten die sechs Tennisbezirke mit einer U 10 Mannschaft gegeneinander an. Die Teams bestehen aus jeweils vier Mädchen und vier Jungen. Neben Tennis werden sechs Vielseitigkeitsstaffeln, Hockey für die Mädchen und Fußball für die Jungs absolviert.

In der Gruppe mit Darmstadt und Nordhessen konnte unser Team einen sehr guten 2. Platz belegen. Somit mußten wir Frankfurter gegen das starke Team aus Mittelhessen um den 3. Platz kämpfen.

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TE Erfolge für Frankfurter Jungs in Dänemark

Die Frankfurter Spieler Oliver Tobisch ( TC Palmengarten ) und Calvin Müller ( TC Bergen- Enkheim, Bad Vilbel ) gewannen ein TE Turnier in Dänemark.

Der HTV Kader Spieler, Oliver Tobisch, setzte sich in Holbaek im Finale gegen den sehr starken Dänen Martin Nygaard in drei Sätzen durch. Auf dem Weg ins Endspiel gab er nur einen Satz ab. Mit seinem Doppelpartner Fabian Neff gewann Oliver auch die Doppelkonkurrenz.

Calvin Müller gelang eine Woche später in Kopenhagen der gleiche Coup. Im Viertelfinale bezwang der langjährige Frankfurter Bezirkskader Spieler die hessische Nr.2 Fabian Neff mit 6:1, 6:4 und im Halbfinale Oliver Tobisch in 3 Sätzen.

Im Endspiel gelang Calvin ein glatter 2 Satz Erfolg gegen den Dänen Anton Lindquist Davidsen.

Beiden Spielern gratuliert der TBF recht herzlich.

Calvin Müller

Calvin Müller

Deutsche Meisterschaften der Gehörlosen im Tennis in Frankfurt vom 18. – 20.09.

Gehörlosensport: Was Sie wissen sollten

Die Gehörlosen und Menschen mit Hörbehinderung in einer eigenen Sportorganisation – Warum?

Gehörlosensport ist keine eigenständige, spezielle Sportart für Hörgeschädigte. Sie betreiben die gleichen Sportarten wie die der hörenden Welt. Allerdings mit Einschränkungen. Trotz ihrer körperlichen Unversehrtheit besteht für Gehörlose keine Chancengleichheit im Wettkampf mit Hörenden, u.a. deshalb, weil der Hörschaden Einfluss auf das Erlernen von Bewegungsformen (Motorik) hat und man aufgrund von akustischen Eindrücken auch Informationen, z.B. über die Beschaffenheit eines Bodens, den Schnitt eines Balles, die Nähe eines Mit- bzw. Gegenspielers usw. erhält. Als weiteres Beispiel hört ein gehörloser 100 m Sprinter nicht den Startschuss, sondern sieht erst den Rauch aus der Startpistole. Deshalb wird im Gehörlosensport mit einer Fahne oder optischen Signalen gestartet. Daraus ergibt sich schon ein Nachteil von Zehntelsekunden. Weiterlesen