Höchster THC-Mitglieder stimmen Plänen zum Umbau zu

Höchster Tennis- und Hockey-Club
Mitglieder stimmen Plänen zum Umbau zu

26.08.2017
Die Mitgliederversammlung hat dem Vorstand des Höchster Tennis- und
Hockey-Clubs den Auftrag erteilt, die Planungen für die Umgestaltung des
Geländes am Grasmückenweg voranzutreiben.

Renate Dürl (links) und Elena Raab genossen gestern die Ruhe auf den Tennisplätzen am Clubhaus.

Unterliederbach. Die Pläne des Höchster Tennis- und Hockey-Clubs (HTHC) zur Entwicklung seiner Liegenschaften am Grasmückenweg nehmen konkrete Formen an: Die Mitglieder haben auf einer außerordentlichen Jahreshauptversammlung mit überwältigender Mehrheit dafür gestimmt, einen Verfügungsrahmen von 35 000 Euro für die weitere Planung zur schrittweisen Umgestaltung des Vereinsgeländes bereitzustellen. Von 114 stimmberechtigten Mitgliedern stimmten 111 dafür; es gab zwei Enthaltungen und eine Gegenstimme. „Über das Abstimmungsergebnis sind wir sehr glücklich. Die harte Arbeit unseres 20-köpfigen Teams hat sich gelohnt, und die breite Masse der Mitglieder unterstützt die Pläne für die Konkretisierung der Neugestaltung des Vereins“, sagt Dr. Wolfgang Hofmann, Präsident des Clubs.
Es geht dabei um nicht weniger als die Zukunftsfähigkeit des schon 1899 gegründeten Traditionsvereins. Die großzügige Clubanlage liegt ruhig im idyllischen Villenviertel, dem „Heimchen-“ oder Vogelviertel, an der Grenze zwischen Höchst und Unterliederbach.

Nachwuchs gewinnen: 38 Prozent der Mitglieder sind Kinder und Jugendliche. „Unsere Pläne sind durchaus ambitioniert, aber machbar. Die Gewinnung von neuen Mitgliedern ist dabei natürlich von entscheidender Bedeutung“, sagt Präsident Hofmann. Er hatte die Pläne zusammen mit Gunter Fritsche (Zukunfts-AG des HTHC), Daniel Thür (Finanzen)
und Jens Schön (Hockey) vorgestellt und einen Bericht über Gespräche mit der Stadt hinsichtlich von Fördermitteln gegeben. Die Stadt habe dem HTHC bereits finanzielle Hilfe zugesagt. Vorgesehen sind der Bau eines Hockey-Kunstrasens mit Laufbahn für den Schulsport, weitere in die Anlage integrierte Sportanlagen für den Schulsport, der Bau einer Drei-Feld–Tennishalle mit Umkleideräumen und weiteren Funktionsräumen, die Neuerrichtung von zwei im Zuge des Umbaus zu ersetzenden Tennisplätzen und möglicherweise auch die Umgestaltung des Traditionsgeländes, auf dem das Clubhaus neben sechs Tennisplätzen steht.

Finanziert werden soll die Umgestaltung, ohne dass der Verein Gelände verkaufen muss. Nun sollen Baupläne erstellt und das Finanzierungskonzept ausgefeilt werden. Ende November wird es eine weitere außerordentliche Jahreshauptversammlung geben, um dann über Reihenfolge, Startzeitpunkt, Finanzierbarkeit und Umsetzung der einzelnen Teilprojekte zu entscheiden.

Sonst „Aus“ für Hockey?

„Der Bau eines Kunstrasenplatzes für Hockey ist längst überfällig. Ohne die von unseren Mitgliedern getroffene Entscheidung wäre der Hockeysport in Höchst in kürzester Zeit von der Bildfläche verschwunden“, sagt Gunter Fritsche von der Zukunfts-AG des HTHC. „Unser Ziel muss es sein die Infrastruktur des gesamten Vereins entscheidend zu stärken und den Verein für neue Mitglieder attraktiv zu machen. “

(hv)

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