Spendenaktion Mossul

Mit ca. 2 qm an Tennisschlägern, Tenniskleidung, Bälle, etc. ging die erste Lieferung  nach Kassel.

Wir bedanken uns bei den spendenden Vereinen SC 1880, TC Eschersheim, dem TV Bergen Enkheim, dem TBF-Vorstand und Brigitte Kräll für die großartige Sammlung.

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„Mehr Tennis in den Medien“ Artikel vom 8.2.2018 in der Frankfurter Rundschau

Sport:   Tennis im Aufwind – gegen den Trend
Der Tennisbezirk Frankfurt ist der einzige in Hessen, der permanent steigende Mitgliederzahlen hat.
08.02.2018 15:19 Uhr
Von Oliver Teutsch

Frankfurter Tennis-Vereine verzeichnen immer noch Mitgliederzuwächse.

Die Äußerung von Sportdezernent Markus Frank auf der Jahrespressekonferenz des Sportkreises hatte für etwas Verwunderung gesorgt: „Tennis ist in Frankfurt im Aufwind“, hatte der Dezernent als einen der Gründe für steigenden Sportflächenbedarf in der Stadt angegeben. Noch vor gut einem Jahr allerdings hatte die Eintracht den Zuschlag für die Tennis-Arena am Stadion erhalten, um diese abzureißen und ihre neue Geschäftsstelle zu bauen. Die Argumentation der Stadt: Die größten Jahre des Tennis in Deutschland sind vorbei.
In der Tat gibt es in Hessen nur einen Tennisbezirk mit steigenden Mitgliederzahlen und der heißt: Frankfurt. Reimund Bucher, der Vorsitzende des Tennisbezirks Frankfurt, verkündet nicht ohne Stolz: „Wir haben seit acht Jahren permanenten Zuwachs.“
Die 44 Vereine im Tennisbezirk Frankfurt zählen derzeit mehr als 10.000 Mitglieder. Damit ist Tennis nach Fußball und Turnen die mitgliederstärkste Sportart in Frankfurt.
Die Aussagen der Stadt hatten die Tennisfunktionäre wohl zur Kenntnis genommen und das Sportdezernat dann mal dezent darauf hingewiesen, dass es nicht nur den DFB und die Eintracht in der Stadt gebe. Die Stadt versprach eine Kompensation für das wegfallende Tennis-Stadion, in dem auch der Tennisbezirk sein Kadertraining für die Acht- bis Zwölfjährigen ausrichtete. Dezernent Frank blieb sich dabei seiner Maxime treu: Wer selbst anpackt, wird von uns unterstützt. 18 Tennisvereine nahmen ihn beim Wort. Sie investieren in den kommenden Jahren 9,6 Millionen Euro für den Bau neuer Tennisplätze oder die Modernisierung ihrer Anlagen. Die Stadt übernimmt dabei mit 4,5 Millionen Euro fast die Hälfte der Investitionssumme. So sollen in der kommenden Wintersaison neue Tennishallen beim Tennis-Club Bergen-Enkheim, Safo Frankfurt, dem Tennisclub Cassella, dem Höchster Tennis- und Hockeyclub sowie der Eintracht in Betrieb gehen.
Apropos Eintracht Frankfurt, an dem Verein kommt die Stadt schon wieder nicht vorbei, denn auch die Tennisabteilung der Eintracht boomt, wie Abteilungsleiter Michael Otto zu berichten weiß. „Wir haben unsere Mitgliederzahl in den vergangenen sieben Jahren fast verdoppelt.“ Etwas mehr als 500 Mitglieder gehören der Tennis-Abteilung der Eintracht an. Otto ist gleichzeitig auch Sprecher des Hessischen Tennisverbands und kann bestätigen, dass der Bezirk Frankfurt als einziger in Hessen steigende Mitgliederzahlen hat. Dafür nennt Otto zwei Gründe. Zum einen, dass auch Frankfurt selbst rasant wächst, zum anderen, dass es viele engagierte Vereine gebe, die begriffen hätten, „dass es nicht reicht, ein Poster aufzuhängen, um junge Leute zu begeistern“. Für die rund 250 jugendlichen Mitglieder bei der Eintracht gebe es daher neben dem Tennisunterricht auch gemeinsame Kinobesuche oder Ausflüge zum Davis-Cup oder Auswärtsspielen der Fußball-Profis.
Der Mitgliederzuwachs hat einige Vereine aber an ihre Kapazitätsgrenzen geführt. So gibt es mehrere Vereine mit Aufnahmestopp, wie etwa den TV Heimgarten. Der Seckbacher Verein hat erfahren müssen, dass es gar nicht so einfach ist, einen neuen Platz zu bauen. Denn die Untere Naturschutzbehörde verweigert den Zugriff auf Brachflächen, um sie vor Versiegelung zu schützen, was den Frankfurter Bezirksvorsitzenden Bucher in manchen Fällen ärgert. „Das Sportamt unterstützt uns enorm, aber die Untere Naturschutzbehörde macht uns riesige Probleme.“ Somit hat auch eine Sportart im Aufwind in der wachsenden Stadt so ihre Probleme.

Pressegespräch am 06. Februar 2018 mit Markus Frank

Hier drei Artikel in der FNP und der FAZ  zum TBF-Pressegespräch mit Markus Frank am

6.Februar und die Folien von der Veranstaltung (am Ende)

FAZ 07022018

Hier eine Kopie des Artikels in der FNP

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